Musterverträge für minijobs

Lasst uns nicht sauer sein. Der Rückstau bei den Arbeitsplätzen während der aktuellen Erholung war erschütternd – und übertraf alle Prognosen. Auch in den Tiefen des Einbruchs, obwohl die Dinge furchtbar waren, hat das Vereinigte Königreich weit weniger Stellen abgebaut, als jedes der makroökonomischen Modelle vermuten ließ. Während es in der Vergangenheit so etwas wie ein proportionales Verhältnis zwischen verlorenen Arbeitsplätzen und Produktionsverlust gegeben hatte, stiegen für jeden drei Prozentpunkte des BIP, das nach 2008 verschwand, nur 1 % der Arbeitsplätze in Rauch. Diese Entwicklungen sind ohne Berücksichtigung der sektoralen und beruflichen Veränderungen der letzten 10-15 Jahre kaum zu verstehen (siehe auch Eichhorst et al. 2015). Aus Tabelle 2 geht hervor, dass die Anteile der verschiedenen Formen der atypischen oder atypischen Arbeit in den einzelnen Wirtschaftssektoren unterschiedlich sind. Einige Sektoren sind in hohem Maße auf geringfügige Teilzeitarbeit (Privathaushalte, Wohnungs- und Gastronomie, sonstige Dienstleistungen), befristete Arbeitsverträge (Gesundheits- und Sozialdienstleistungen, aber auch Bildung), freiberufliche (Kunst- und Berufstätigkeiten) oder Leiharbeit (hier als separater Sektor klassifiziert) angewiesen. Eichhorst, W.: Das unerwartete Erscheinen eines neuen deutschen Modells. Brit. J. Ind. Relat.

53(1), 49–69 (2015) In Bezug auf die Mobilität zwischen verschiedenen Arten von Arbeitsplätzen zeigt Abb. 6 die jährlichen Ströme von nicht standardmäßigen Verträgen im Vorjahr in den Arbeitsmarktstatus im laufenden Jahr für 2008 bis 2011. Diese beschreibenden Daten zeigen beispielsweise, dass im Berichtszeitraum etwa ein Drittel aller befristeten Vertragsbeschäftigten im Folgejahr einen unbefristeten Vertrag (einschließlich beruflicher Bildung oder Selbständigkeit) abgeschlossen hat, während 40 bis 50 % befristet verblieben sind. Etwa 30 % aller Leiharbeitnehmer hatten diesen Status im Folgejahr zugunsten eines dauerhaften Vollzeit- oder Teilzeitarbeitsplatzes, einer Berufsausbildung oder eines Selbständigenstatus verlassen. Die Persistenz ist jedoch bei geringfügiger Arbeit recht hoch, wo etwa 50 % aller geringfügigBeschäftigten in dieser Kategorie blieben. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf dem deutschen Beschäftigungssystem sind durchaus ambivalent. Es ist zu berücksichtigen, dass der Kern des deutschen Arbeitsmarktes immer noch von Beschäftigungsstabilität und angemessenen Löhnen ist, dies vergoldet besonders für wissensintensive Dienstleistungs- und Fertigungsbranchen, die durch Tarifverträge und soziale Sicherung sind. Das Rückgrat des deutschen Wirtschaftsmodells hat sich in einer globalisierten Wirtschaft als anpassungsfähig und wettbewerbsfähig erwiesen.

Darüber hinaus ist festzustellen, dass die Beschäftigungsstabilität und -flexibilität über Branchen, Berufe und sozioökonomische Gruppen hinweg ungleich verteilt ist. Aber ist es es, dass das sekundäre Segment atypischer Beschäftigung große Beschäftigungsunsicherheiten mit sich bringt und als zusätzlicher Puffer wirkt, der Anpassungsdruck auf den Kern des Arbeitsmarktes. Dennoch trägt atypische Beschäftigung bei, den Zugang zu Verbessern zu verbessern und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen, war zusätzliches Arbeitseinkommen generiert. Pfeifer, C.: Befristete Arbeitsverträge und Löhne werden anhand verknüpfter Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten überprüft.